Eine Städtereise nach Wien

WienWien ist die Bundeshauptstadt, und zugleich ein Bundesland, von Österreich. Weltweit wird sie als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität eingestuft weswegen sich ein Besuch immer lohnt. Jahrhunderte lang war Wien die Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger und ein kulturelles und politisches Zentrum Europas. Im Jahr 1910 war Wien, nach London, New York und Paris, die viertgrößte Stadt der Erde. Dies änderte sich nach dem ersten Weltkrieg, in dem Wien rund ein Viertel seiner Einwohner verlor. In den letzten Jahrzehnten hat sich Wien zu einer der bedeutendsten und größten Stadt Mitteleuropas entwickelt, zu verdanken ist das nicht zuletzt der geografischen Lage.

Aufgrund der langen Geschichte der Stadt Wien, bietet sie eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Museen. Eine Ermäßigung für einen Großteil der Museen und Sehenswürdigkeiten bietet die Vienna Card. Die Stadt kann im Rahmen einer geführten Radtour erkundet werden, Wien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Netz an Radwegen und der Weg führt vorbei an einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Diese Art der Beförderung bietet sich vor allem dann an, wenn die Sehenswürdigkeiten im Zentrum besucht werden wollen.

Sehenswürdigkeiten

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien zählen unter anderem der Wiener Prater mit Riesenrad, der Stephansdom, die Lipizzaner und das Schloss Schönbrunn, sowie eine Reihe von Museen. Ebenso empfehlenswert aber nicht in dem Maße bekannt sind unter anderem:
Die Dritte Mann Tour. 1947 wurde in Wien der Film “Der Dritte Mann” gedreht, bei der Tour geht es über die Filmtreppe hinunter in einen Teil der Wiener Kanalisation, der zu den Ältesten gehört. In den 30er Jahren wurden die Cholerakanäle erbaut und sind noch immer fast unverändert. Mittels moderner Licht- und Projektionstechnik taucht der Besucher in die Welt der Schmuggler, Spione und Kanalarbeiter ein.

Virgilkapelle
Die Virgilkapelle ist eine unterirdische Gruft neben dem Stephansdom. Sie ist eine rechteckige Krypta mit sechs Nischen und liegt ca. 12 m unter dem Niveau des Stephansplatzes. Die Krypta lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückdatieren, die Geschichte der Kapelle ist aber nicht wirklich klar. Im Jahre 1732 wurde der Friedhof am Dom aufgelassen und die Kapelle zugeschüttet. Erst 1973 wurde der Zugang bei U-Bahnbauarbeiten wiederentdeckt.

Naschmarkt
Am Nachmarkt werden die verschiedensten Lebensmittel angeboten, wer auf der Suche nach etwas besonderem oder ausgefallenem ist sollte es zuerst dort versuchen.

Wiener Zentralfriedhof
Der Zentralfriedhof der Stadt Wien ist Begräbnisstätte und Sehenswürdigkeit in einem. Mit einer Fläche von fast 2,5 Millionen Quadratkilometern ist er die zweitgrößte Friedhofsanlage in Europa. Dank der vielen Ehrengräber wurde er zur Sehenswürdigkeit. Das Zentrum des Friedhofs bildet die Karl-Borromäus-Kirche.

Die Gloriette
Die Gloriette wurde 1775 unter der Kaiserin Maria Theresia im Schönbrunner Schlossgarten als Ruhmestempel erbaut. Nach geringfügigen Umbauten wurde die Gloriette unter Kaiser Franz Josef I. als Frühstückszimmer verwendet. Am Ende des 2. Weltkriegs wurde ein Teil zerstört, welcher jedoch nur ein paar Jahre wieder aufgebaut wurde. Seit 1996 befinden sich ein Café und ein Restaurant im Gebäude.

Rupertskirche
Die Rupertskirche ist eine der ältesten Kirchen der Stadt und liegt auf dem Gebiet des ehemaligen römischen Vindobona. Einer Legende nach wurde die Kirche 740 gegründet.

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